Und der Gewinner ist … Wordpress!
Dienstag, 9. Februar 2010 - 16:29
Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich für meine dienstliche Homepage nach einem passenden mehrsprachigen CMS gesucht und mich anfangs auf Joomla konzentriert. Davon war ich aber schnell wieder abgekommen, weil mir 1. die Themes im Vergleich zu Wordpress viel zu kompliziert sind, 2. die Bedienung viel zu kompliziert war, 3. das System auf meinem Webspace verglichen mit Wordpress so schnarchenlangsam war, dass arbeiten damit keine Freude machte und 4. der Editor gegen Wordpress nicht anstinken konnte.
Bei der Suche nach Alternativen bin ich von einem Freund auf Website Baker aufmerksam gemacht worden. Das habe ich mir angesehen und war zumindest von dessen Einfachheit begeistert. Irgendwie wie bei Wordpress. Was mich aber daran störte, waren 1. die Themes und 2. fehlende Funktionen. Außerdem konnte auch hier der Editor nicht mit Wordpress mithalten.
Moment mal! “Im Vergleich zu Wordpress”, “verglichen mit Wordpress”, “gegen Wordpress nicht anstinken konnte”, “wie bei Wordpress” und “nicht mit Wordpress mithalten”? Warum nehme ich nicht … ? Ach nee, das ist ja ein Blogsystem und kein CMS. Aber Moment mal, welche Funktionen fehlen mir denn bei … ? Hmm. Also, ich brauche neben dem, was ich hier auf yadayada.de nutze, eine Breadcrumb-Navigation und die Möglichkeit, meine Seiten mehrsprachig zu betreiben. Geht das? Klar geht das! WPML verleiht Wordpress nicht nur bei der Mehrsprachigkeit Flügel, sondern erweitert Wordpress auch um einige sehr nützliche CMS-Funktionen.1 Und außerdem kann ich mit diesem Setup das Beste aller Themes benutzen!2
Die Wahl fiel mir dann letztendlich doch leicht. Mein CMS wird Wordpress in Verbindung mit WPML und, gegebenfalls, einigen anderen Plugins, die die CMS-Funktionalität von Wordpress etwas aufpolieren. In Punkto Geschwindigkeit3 und (subjektiv) Anpassungsmöglichkeiten ist Wordpress in meinen Augen nicht zu schlagen. Ich werde hier demnächst noch etwas berichten, wie das endgültige Setup aussieht. Bis dahin muss ich noch einige Anpassungen machen und einige Tests durchführen.
Es hat sich also mal wieder bestätigt: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Fußnoten:
(
9. Februar 2010 - 18:53
Sehr kluge Wahl, Wordpress Joomla vorzuziehen. Eine echte Alternative wäre bzw. wird TypoLight in Zukunft sein.